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Frage an Euch: Wie wollt Ihr das mit dem Tod?
Gestern habe ich danach gefragt, woran Ihr glaubt, wenn das Leben einmal vorbei ist. Heute möchte ich, angeregt durch die Diskussion mit einer Freundin, die über das Wochenende bei mir zu Besuch ist, eine andere Frage stellen (es ist übrigens die Freundin, mit welcher ich den etwas makabren Dialog über Klappspaten und auszubuddelnde Urnen hatte). Mich interessiert, wie Ihr gerne beerdigt werden möchte - Feuer- oder Erdbestattung, Seebestattung oder Edelstein, Schweizer Bergfluss oder ... oder ... oder. Die Frage mag sich makaber anhören, aber eines ist sicher: Bestattet werden müssen wir alle.
Ich lege gerne auch vor: Ich möchte eine Feuerbestattung für mich. Warum? Das ist recht einfach umschrieben. Der Gedanke, dass mein Körper im Erdreich liegt und der Gedanke an die biochemischen Prozesse, die sich dabei abspielen, macht mich nicht glücklich. Zur Zeit wünsche ich mir, an der Seite meines Mannes bestattet zu werden, aber ich glaube, dies wird sich irgendwann ändern, wenn ich sehe, dass es niemanden mehr gibt, der das Grab pflegen kann. Dann tendiere ich zu einer Seebestattung. Ich habe auch Gedanken an eine Körperspende in Betracht gezogen. Darüber habe ich aber noch nicht genug Informationen, um mein Urteil und meine Entscheidung abschliessend fällen zu können.
In den entsprechenden Papieren habe ich festgelegt, dass ich nur eine sehr einfache Trauerfeier mit wenig Chichi wünsche. Und dies vor allem aufgrund der Kostenfrage. Weder meine eigene Familie, noch die meiner Schwiegereltern ist wohlhabend, und ich kann ein Lied davon singen, wie teuer eine Beisetzung auch ohne viel Pomp und Schnickeldi ist. Es ist in meinen Augen nicht nötig - ganz ehrlich nicht. Es kommt nicht darauf an, welcher Sarg es ist, es kommt darauf an, wie man mit dem Verstorbenen und vor allem den Angehörigen umgeht, um die Sache würdevoll ablaufen zu lassen. Doch lasse ich bei meinen eigenen Wünschen auch noch Platz für eine eigene Gestaltung - wenn meine Hinterbliebenen es wünschen, dürfen sie natürlich viele Blumen organisieren und sie dürfen auch Aufwand betreiben. Aber ich persönlich lege keinen Wert darauf. Ein einfacher Sarg, aus hellem Holz, eine einfache Urne, vielleicht aus Keramik oder einem anderen schlichten Material (bitte keine metallene... die mag ich nicht leiden..), und eigentlich brauche ich dann auch keine Blumen mehr. Aber wie sagte unser Bestatter? Blumen sind ein Ausdruck der Angehörigen für die Liebe, die sie empfinden. Darum verbiete ich es nicht.
Ach ja, was ich mir jedoch definitiv und unabdingbar wünsche, ist die Aussegnung durch einen Pfarrer. Ich glaube an Gott, und das ist mir einfach wichtig.
Amarie denkt ... 18.07.2009, 09.28
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Kommentare zu diesem Beitrag
genau das Thema haben wir, mein Mann und ich letzte Woche miteinander besprochen. Dass unser leerer Körper verbrannt wird, das ist für uns beide klar. Und dann die Asche, mein Mann wünscht sich eine Beerdigung und dann ab ins Meer, meinte er. Das würde für ihn heissen, wenn man seine Asche hier in den Rotten (unser Hausfluss) werfen würde, so würde er schon irgendwann mal im Meer "landen". Hmm und meine Meinung, ich finde, wenn meine Angehörigen keinen Platz brauchen, wo sie mich auf dem Friedhof besuchen müssen, dann kann meine Asche auch schwimmen gehen *lächel*. Ich bräuchte ja so einen Platz nicht, um mit einem verstorbenen Menschen in Kontakt zu sein, zu bleiben. Aber eben, es gibt nich nur mich auf dieser Welt.
Aber Hut ab vor Ihrer Energie und Kraft, die Sie auch nicht immer so auf der Strasse zusammen schaufeln können.
Ich grüsse Sie lieb und wünsche Ihnen alles, ja wirklich alles Gute, bisous, Martha
vom 20.07.2009, 13.03
Sie haben Glück, in der Schweiz kann man die Asche einfach so in einen Fluss streuen. Hier darf man das leider nicht, ich bedaure das, aber so sind die Gesetze. Die Idee mit dem Fluss würde mich nämlich auch sehr freuen.
Das Thema versetzt mich immer bißchen in eine Art "Panik", weil ich zwar schon länger drüber nachdenke, aber für mich noch zu keinem Ergebnis gekommen bin.
Für mich ist eine Stelle wichtig, an der man trauern kann, das mag ein Friedwald (den es hier echt gibt) sein, die Todesstelle oder ein klassisches Grab - das muß jeder für sich rausfinden.
Aber ob Feuer- oder Erdbestattung, ich weiß es einfach noch nicht....und das ist echt ein Problem für mich, weil ich ja doch auch so gut weiß, wie schnell es vorbei sein kann und wie ungern ich meinen Lieben diese Entscheidungen überbraten mag...
Lieben Gruß,
Steffi
vom 20.07.2009, 11.23
Panik war auch früher das, was ich damit verband, dabei ist es nur irgendwie logisch, sich damit zu befassen. Ich wünschte, mein Mann und ich hätten diese Verfügungen bereits gemeinsam getroffen. Mir wäre es leichter gefallen.... aber natürlich tut der Gedanke weh.. sehr weh.
Liebe Amarie,
ich habe schriftlich festgelegt, daß meine Asche einmal ins Meer versenkt werden soll. Ganz ohne Pfarrer und ohne irgendwelche Feierlichkeiten. Ich möchte sozusagen einfach sang und klanglos untergehen. Eine jahrelange Grabpflege will ich keinem Angehörigen zumuten und jeder der mich kennt weiß, wie sehr ich das Meer liebe.
Herzlichst ...
Carol
vom 18.07.2009, 20.16
Dann hast Du für Dich das Richtige getan.
Ich möchte, dass meine Bestattung kostengünstig erfolgt. Da ich verbrannt werden will- finde ich es absolute Verschwendung, dass man in Deutschland dann erst einen Sarg wählen (und natürlich bezahlen) muss und dann die Urne - von dem Preis für eine Grabstätte ganz zu schweigen. Das ist alles nur damit an einer Beerdigung gut Geld verdient werden kann. Die Gräber sind die teuersten Grundstücke die es hier gibt. Wenn es nach meinem wirklichen Wunsch gehen würde, ließe ich mich in wunderschöne Seidentücher verhüllt in die Erde legen.
Aufgrund unserer Gesetze möchte ich verbrannt werden und auf einer Wiese unter einem Baum bestattet werden.
Es wird später niemand da sein, der ein Grab pflegt. - Erinnerung muss nicht durch Grabpflege stattfinden. Mein Sohn, der in einer anderen Stadt wohnt, kennt meine Wünsche diesbezüglich. Alles will ich noch schriftlich machen. Zu meiner Trauerfeier soll unter Anderem das Largo von Händel gespielt werden, das liebe ich sehr. Auch Texte hab ich für diesen Zweck bereits hinterlegt. Ob mein Sohn im Anschluss an Trauerfeier und Beisetzung noch ein Kaffeetrinken macht, ist ihm überlassen. Wenn es stattfinden sollte hoffe ich, dass die Menschen, die mich gekannt haben dann auch lachen können, so, wie ich immer gerne lache... !!
vom 18.07.2009, 19.13
Der Trend geht immer mehr dazu, dass die Menschen sich ein schlichtes Begräbnis wünschen. Immer mehr alleinstehende Menschen, immer weniger Familienzusammenhalt, immer weniger Geld, das für solche Dinge zur Verfügung steht. Gut, dass Du schriftlich alles fixieren willst. Das ist ganz wichtig.
Ehrlich gesagt: Dazu habe ich keine Meinung! Es ist mir auch ziemlich gleichgültig, denn weg ist weg - ich kriege davon eh nichts mehr mit. Da ich keiner Kirche mehr angehöre, lege ich auch keinen Wert auf die Begleitung durch einen Pfarrer.
Die Idee von Brigitte, meine Tagebücher mit einem Lagerfeuer zu verbrennen und entsprechender gemeinsamer Zeremonie aller, die um mich trauern würden, finde ich super. Das müsste ich vielleicht mal (testamentarisch) fixieren. Da ich Sterbeversicherungen abgeschlossen habe, wären meine beiden Söhne diejenigen, die dann mit Hilfe des Geldes und in ihrem Sinne entscheiden können, was mit mir - so oder so - passiert!
Lebendige Abendgrüsse
Anne
vom 18.07.2009, 18.27
Ja, und dann dürfen alle um das Lagerfeuer tanzen... :-)
Liebe Amarie,
ich und mein Mann haben darüber schon oft gesprochen. Wir möchten beide eingeäschert werden und dann in unser schönes Meer verstreut werden. Dann haben wir immer das Wasser um uns und der Deich ist auch nicht fern.
Das mit der Körperspende ist so eine Sache. Meine Omi - die leider vor kurzem fast 100jährig verstarb - hat dies schon vor langer Zeit festgelegt.
Das Ende vom Lied war, dass die Uniklinik dafür keine Gelder mehr zur Verfügung hatte und somit alles zunichte gemacht wurde. Grundsätzlich aber finde ich diese Idee auch sehr schön. Kann man der Wisschenschaft noch etwas gutes tun.
Liebe Grüße
Sylvia
vom 18.07.2009, 18.27
Ja, wegen der Gelder habe ich auch so meine Bedenken, gerade in der heutigen Zeit.
Ich ziehe eine Erdbestattung vor, den Haufen Sand im Vaterland, weil ich nicht am Ende der NAhrungskette stehen möchte. Bei Erdbestattung stelle ich mit vor daß ich in den großen Kreislauf wieder eingehe, aber doch irgendwie am Ort bleibe.
vom 18.07.2009, 15.51
Das finde ich einen schönen Gedanken.
Liebe Amarie,
mein Wunsch wäre im Friedwald begraben zu sein. Jedoch gibts in Bayern noch keinen. Aber vielleicht in 20 Jahren, wer weiß...Doch bis dahin ziehe ich eine Feuerbestattung vor (bevor ich im Friedwald liege,muß ich natürlich auch in die Urne) auch alles in der einfachsten Ausstattung. Die Ausssegnung wäre mir nicht unbedingt wichtig, obwohl ich kein Atheist bin. Mir wäre es am liebsten, wenn all meine Lieben sich ein Lagerfeuer aus meinen Tagebüchern entzünden und dann gemeinsam reden, lachen, weinen, tanzen, schweigen, was ihnen gerade gut tut. Doch das würde viele meiner Angehörigen entsetzen.
Liebe Grüße von Brigitte
vom 18.07.2009, 15.15
Friedwald ist auch eine sehr schöne Idee, hier gibt es sie leider noch nicht, soweit ich weiss. Der nächste ist in Buxtehude, das ist schon recht weit weg.
Liebe Amarie,
hier bei Dir mitzulesen erinnert mich immer wieder daran, dass es einen Punkt gibt, um den ich mich kümmern möchte - und doch scheue ich davor zurück. Für den Krankheitsfall ist vorgesorgt, es gibt eine eindeutig formulierte und notariell beglaubigte Vorsorgevollmacht. Aber für meinen Todesfall ist - nichts veranlasst. Dabei sind meine Wünsche sehr einfach: ich möchte nach meinem Tod verbrannt und in einem Friedwald bestattet werden. Für mich spielt hier nicht nur meine momentane Situation mit - außer meinem Bruder habe ich in unmittelbarer Nähe keine Angehörigen, die sich um ein Grab kümmern könnten. Sicher, vielleicht gibt es irgendwann wieder einen Mann in meinem Leben - aber muss ich ihn denn dazu "verpflichten" sich um mein Grab zu kümmern? Wie Du schon geschrieben hast - um einem Verstorbenen ein ehrendes und liebevolles Gedenken zu bewahren muss es keine Grabstätte sein. Und der für mich wesentlich wichtigere Grund - ich mag die Natur, möchte nach meinem Tod ein Teil von ihr sein und ich finde die Idee eines Friedwaldes einfach schön.
vom 18.07.2009, 14.25
Mich spricht die Idee auch an, mit dem Friedwald. Oder die Seebestattung. Auf jeden Fall nichts, wo man jahrelange Pflege erwarten muss.
hm, tipp ich jetzt oder nicht. Ich war schon gestern versucht und habs trotzdem gelassen.
Aber an sich ist es ja meine Meinung, ich will nur keinen verletzen.
Wieviel Mühe sich Angehörige doch immer wieder geben und es gut meinen. Sie wollen dies und das ausdrücken und überlegen und denken ganz viel nach.
Also mir ist das - ganz ehrlich - vollkommen wurscht ! Für mich ist gestorben gleich gestorben.
Es braucht für mich wirklich niemand anreisen und sich Kosten stürzen und vielleicht lange überlegen welche Blumen ich hübsch gefunden hätte, welche Musik ich gern gehört hätte.
Der/diejenige, dem all das gilt, der ist nicht da, der sieht das nicht, nein da guckt man sicher nicht von oben zu und freut sich an hübschen Blumen.
In meinen nüchternen Augen ist das alles Geldverschwendung und wird von den Bestattungsinstituten zelebriert. Völlig ok, ist deren Job und würde ich auch so machen.
Um z.B. um meine Oma habe ich jahrelang ganz doll getrauert, aber halt so für mich. Ich konnte reden als wäre sie da, ich seh ihr Bild vor mir und hab die innere Nähe nie verloren.
Aber ob der Sarg nun aus hellem Holz war oder dunkelem - was kann mehr egal egal sein ??? Ich fand die Beerdigung nicht tröstend oder schön oder würdevoll oder was man sich sonst einredet. es war furchtbar und schrecklich denn ich hatte einen lieben Menschen verloren.
Ich wäre lieber allein gewesen mit meinem Schmerz.
Aber so ist unsere Kultur nun mal und dem wird man sich nur schwer entziehen können ohne viel Ärger und Unverständnis der Mitmenschen zu riskieren.
LG Monika
vom 18.07.2009, 13.10
Ich habe das damals ähnlich empfunden. Zwar habe ich alles mit Liebe ausgesucht, aber die Trauerfeier an sich habe ich nicht so wirklich mitbekommen, das war alles viel zu weit weg und ich wäre auch lieber schreiend weggelaufen. So ist das halt... man weiss ja in solcher Situation selten, was man möchte...
AAALLSOOOO.... ich will als "Töpfchen" (Urne) in unser "Wochenendgrundstück" (Grab meines Vaters). Ich will ne lustige Beerdigung. Das was mich ärgert ist, dass ich es wohl nicht mitbekomme. Ich will Musik, die ich bestimme in der Kirche (Iggy Pop - Passenger; Lou Reed - Perfect Day) und anschließend, dass sich meine Lieben auf mein Wohl einen ordentlich hinter die Binde gießen und sich Anekdoten erzählen.
Alternativ im Friedwald unter einem Baum landen. Gibts aber nicht bei uns momentan... aber wär auch o.K.; meine Mutter und ich unterhalten uns darüber sehr oft (aus der vor ein paar Jahren leider gemachten Erfahrung anlässlich des Todes meines Vaters).. vielleicht darf man ja in ein paar Jahren die Urnen auch zuhause behalten... dann will ich aufs Vertiko :-)
vom 18.07.2009, 11.11
Das "Wochenendgrundstück" ist cool, das muss ich mir merken. :-) Die Lieder würde ich ähnlich wählen, wenn ich das tun würde... wobei, warum eigentlich nicht?
Ich habe mich (schon vor über 20 Jahren) dafür entschieden, daß ich einst eingeäschert und anonym beigesetzt werden möchte. Damals gab das im Familien- und Freundeskreis heftigste Diskussionen; inzwischen jedoch gibt mir (fast) jeder Recht. Ich habe "nur" ein Kind, welches nach Abschluß seines Studiums vermutlich im Ausland (USA, Kanada) arbeiten und leben wird. Mein derzeitiger Wohnsitz ist relativ weit von meiner Ursprungsfamilie entfernt (okay - so eine Leiche könnte man ja rein theoretisch auch wieder "nach Hause" karren und beerdigen lassen).
Wie auch immer: Gräber müssen zwischen 20 und 30 Jahren in irgendeiner Form gepflegt und versorgt werden. Sollte mein Sohn in der Tag zukünftig auf einem anderen Kontinent leben, wäre das ja ohnehin nur eine "zahlende" Grabpflege. Oder eben meine (hoffentlich noch lebenden) Geschwister bzw. Neffen/Nichten müßten dann auch noch die Blümchen auf meinem Grab gießen...
Ich bin nicht gläubig im Sinne der Kirche. Insofern würde ein Aussegnungs-Gottesdienst (oder wie immer das heißt) ohnehin nicht stattfinden.
Für viele wird sich das jetzt sehr "lieblos" anhören. Aber das ist nun einmal MEIN Wunsch. Jedenfalls derzeit; vielleicht ändere ich ja im Laufe der Jahre noch meine Meinung dazu...
Was ich mir übrigens schon vorstellen könnte: sollte mein Sohn tatsächlich seinen Berufs- und Lebenstraum realisieren können, darf er meine Asche gern "rüberholen" und mich zu einem (oder zwei) Diamanten pressen lassen.
In den Wäldern oder auf den Seen Kanadas verstreut zu werden, würde mir aber ebenfalls gefallen.
vom 18.07.2009, 10.40
Diamanten sind toll, aber das muss man sich ja auch erstmal leisten können. Ansonsten ein schöner Gedanke, den ich gerne für meinen Mann gewählt hätte. Er war immer mein Juwel.




Bei mir ist schon alles festgelegt. Sollte mal etwas sein, dann brauch mein Sohn nur noch die Papiere zu nehmen. Es ist alles festgehalten. Aus beruflichen Gründen habe ich mich vor zwei Jahren zu diesem Schritt entschlossen. Ist nicht ganz einfach in meinem Alter zu einem Bestatter zu gehen und dann alles schon einmal festzuhalten. Aber ich wollte es einfach geregelt haben.
Da ich das Feuer liebe, gibt es auch bei mir eine Feuerbestattung. Ein schlichter einfacher Sarg, dann eine Urne. Ich habe auch darüber nachgedacht, ob ich dann anonym beigesetzt werden möchte. Einfach wegen der Kosten und der späteren Pflege. Aber habe mich dagegen entschieden. Nach längeren Gesprächen mit meiner Frau und Kameraden, Freunden. Ich sehe es selbst, dass ich gerne meinen Freund besuche, dort bei ihm bin. Ich selbst möchte einen Ort haben, an den ich hingehen kann. Sicher kann man überall hingehen, aber ich bin da wohl ziemlich klassisch. Auch möchte ich die Aussegnung mit dem Pfarrer haben, da ich ein gläubiger Mensch bin und für mich gehört es dazu. Ich werde es nicht verhindern können, dass es eine größere Trauerfeier wird. Je nachdem wann.. bedingt durch die Feuerwehr kommen da schon die Kameraden. Ich wünsche mir, dass sie hinterher zusammen sitzen. Aber bitte nur mein engster Kreis. Irgendwelche Bekannte müssen da nicht unbedingt bei sein. Musik ist auch schon ausgesucht.
Mein Sohn war anfangs schockiert gewesen als ich ihn behutsam damit konfrontiert habe. Er wollte erst nichts davon wissen. Aber nach einiger Zeit konnte ich dann mit ihm reden. Es ist für ihn noch befremdlich, aber er akzeptiert es alles und das ist mir sehr wichtig.
Sende dir liebe Grüße
Pascal
vom 20.07.2009, 20.32
Ja, genau. Ich habe aus diesem Grund auch meinen Angehörigen die Wahl überlassen, ob sie ein Grab möchten für mich oder nicht. Eine Seebestattung fände ich auch schön, weil ich an der Küste wohne, aber das ist etwas, was meine Angehörigen entscheiden dürfen.