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Ship Spotting auf der Kruzenshtern
Nach der Arbeit kommt das Vergnügen. Gerade so habe ich noch Glück mit dem Wetter gehabt, ehe es so richtig heftig mit einem Gewitter zur Sache ging. Also habe ich mit der Kamera schnell überall draufgehalten, was ich schön fand, und einen Auszug habe ich Euch mitgebracht.

Schön geputzt, das Namensschild am Bug..., wenn auch der Rest des Schiffes hier und da einen Pinselstrich Farbe gebrauchen könnte. Aber lieber soll die Marine ja ihre Mannschaften bezahlen, die Jungs kriegen ja mittlerweile wieder ihren Sold. :-)

Imposant, elegant, an der Seebäderkaje Bremerhaven, von der es einst (noch 2008) nach Helgoland ging.

Erster Blick, wenn man über den Deich guckt. Da ist mensch noch ziemlich weit weg, also, das Schiff ist schon nicht klein.
Der letzte Blick auf einen hellen Spot im Himmel durch die blanken Rahen. Ich muss gestehen, ich möchte nicht in der Höhe arbeiten müssen. Nein, und schon gar nicht bei Wind.

Das nennt sich Ordnung und ist kein Durcheinander. :-)

Natürlich gab es auch blaue Jungs anzugucken. Der Rechte nahm glatt Haltung an, als er seine Einwilligung zum Foto gab. Der Linke ist Maschinist. Und für den gilt das irgendwie nicht mit dem Strammstehen. :-)

Blick in die Tiefen des Schiffsdiesel, und das sieht man leider gar nicht gut auf diesem Foto: Es geht richtig tief runter. Und stinkt nach Schiffsöl.

Auch wenn die Kruzenshtern ein Schiff aus Metall ist und nicht aus knirschenden Holzbohlen, irgendwie hat der Blick in die Masten immer etwas von Seefahrerromantik...

Das hat alles seine Ordnung, auch wenn man das nicht glauben möchte.

Ausser Dienst wegen Maintenance, so ähnlich müsste das Motto dieses Bildes lauten. Der Anker soll gestrichen werden und wurde dafür an Bord geholt. Die Kruzenshtern ankert gar nicht - sie ist fest mit der Kaje vertäut.
Blick vom Vorschiff - beeindruckend lang, der Mast.

Maximal Masthöhe über Deck 55 m, Gesamtsegelfläche 3.400qm...

Blick vom Schiff auf die neue Küstenlinie Bremerhavens, die jetzt vom neuen Atlantic Hotel, dem Klimahaus und dem Mediterraneo geprägt wird.

Und wieder von Bord und nochmal das Schiff abgeschritten - es hat eine Gesamtlänge von 114 m und macht unter Segeln eine Geschwindkeit von 14 Knoten.

Das interessante Wolkenspiel im Hintergrund sollte sich bald ändern, die allerletzten Sonnenstrahlen konnte ich noch erhaschen, dann war es von seewärts her total vorbei.

Mal kein Segelschiff, sondern der Schlepper "Elbe" (auch sinnig, das Ding an der Wesermünde so zu nennen, naja...) und im Hintergrund das Semaphor, das die Windrichtung und Windstärke auf den Nordseeinseln Borkum (B) und Helgoland (H) anzeigt.

Auf dem Rückweg unters rettende Dach noch einen Abschiedblick auf die Kruzenshtern, die ehemalige "Padua", die 1926 in Bremerhaven vom Stapel lief, und die morgen nach dem Open Ship mit dem Abendhochwasser wieder in Richtung Heimathafen Kaliningrad auslaufen wird.

Schön geputzt, das Namensschild am Bug..., wenn auch der Rest des Schiffes hier und da einen Pinselstrich Farbe gebrauchen könnte. Aber lieber soll die Marine ja ihre Mannschaften bezahlen, die Jungs kriegen ja mittlerweile wieder ihren Sold. :-)

Imposant, elegant, an der Seebäderkaje Bremerhaven, von der es einst (noch 2008) nach Helgoland ging.

Erster Blick, wenn man über den Deich guckt. Da ist mensch noch ziemlich weit weg, also, das Schiff ist schon nicht klein.
Der letzte Blick auf einen hellen Spot im Himmel durch die blanken Rahen. Ich muss gestehen, ich möchte nicht in der Höhe arbeiten müssen. Nein, und schon gar nicht bei Wind.

Das nennt sich Ordnung und ist kein Durcheinander. :-)

Natürlich gab es auch blaue Jungs anzugucken. Der Rechte nahm glatt Haltung an, als er seine Einwilligung zum Foto gab. Der Linke ist Maschinist. Und für den gilt das irgendwie nicht mit dem Strammstehen. :-)

Blick in die Tiefen des Schiffsdiesel, und das sieht man leider gar nicht gut auf diesem Foto: Es geht richtig tief runter. Und stinkt nach Schiffsöl.

Auch wenn die Kruzenshtern ein Schiff aus Metall ist und nicht aus knirschenden Holzbohlen, irgendwie hat der Blick in die Masten immer etwas von Seefahrerromantik...

Das hat alles seine Ordnung, auch wenn man das nicht glauben möchte.

Ausser Dienst wegen Maintenance, so ähnlich müsste das Motto dieses Bildes lauten. Der Anker soll gestrichen werden und wurde dafür an Bord geholt. Die Kruzenshtern ankert gar nicht - sie ist fest mit der Kaje vertäut.
Blick vom Vorschiff - beeindruckend lang, der Mast.

Maximal Masthöhe über Deck 55 m, Gesamtsegelfläche 3.400qm...

Blick vom Schiff auf die neue Küstenlinie Bremerhavens, die jetzt vom neuen Atlantic Hotel, dem Klimahaus und dem Mediterraneo geprägt wird.

Und wieder von Bord und nochmal das Schiff abgeschritten - es hat eine Gesamtlänge von 114 m und macht unter Segeln eine Geschwindkeit von 14 Knoten.

Das interessante Wolkenspiel im Hintergrund sollte sich bald ändern, die allerletzten Sonnenstrahlen konnte ich noch erhaschen, dann war es von seewärts her total vorbei.

Mal kein Segelschiff, sondern der Schlepper "Elbe" (auch sinnig, das Ding an der Wesermünde so zu nennen, naja...) und im Hintergrund das Semaphor, das die Windrichtung und Windstärke auf den Nordseeinseln Borkum (B) und Helgoland (H) anzeigt.

Auf dem Rückweg unters rettende Dach noch einen Abschiedblick auf die Kruzenshtern, die ehemalige "Padua", die 1926 in Bremerhaven vom Stapel lief, und die morgen nach dem Open Ship mit dem Abendhochwasser wieder in Richtung Heimathafen Kaliningrad auslaufen wird.
Amarie 29.08.2009, 19.01 TB | PL | einsortiert in: Schöne Schiffe
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Kommentare zu diesem Beitrag
5.
von Svenja
Uuuups, mea maxima culpa, Asche-auf-mein-Haupt. Ich gelobe Besserung und werde zukünftig beim Schiffe-Bildchen-gucken die "Untertitel" aufmerksamer lesen, nicht gleichzeitig telefonieren und mit halbem Ohr obendrein meine Waschsklavin beaufsichtigen. Offenbar senkt (weibliche) Multi-Tasking-Fähigkeit den Aufmerksamkeitspegel.
Und jepp; auch hierzulande wird "gemuttet". Phonetisch klingt das "mutt" aber gaaaanz leicht nach "mött". Als Zugewanderte in hiesige Gefilde bin ich nicht zwingend Dialekt-fest. Ich räume sogar ein, daß ich die richtigen "platt-spräkenden" Ureinwohner kaum verstehe.
vom 30.08.2009, 10.12
Antwort von Amarie:
Tzes! Da mache ich mir die Mühe, stelle Fotos ein, schreibe was dazu - und SO wird das dann gewürdigt? Das ist ja allerliebst, ist das ja... ;-)
Uuuups, mea maxima culpa, Asche-auf-mein-Haupt. Ich gelobe Besserung und werde zukünftig beim Schiffe-Bildchen-gucken die "Untertitel" aufmerksamer lesen, nicht gleichzeitig telefonieren und mit halbem Ohr obendrein meine Waschsklavin beaufsichtigen. Offenbar senkt (weibliche) Multi-Tasking-Fähigkeit den Aufmerksamkeitspegel.
Und jepp; auch hierzulande wird "gemuttet". Phonetisch klingt das "mutt" aber gaaaanz leicht nach "mött". Als Zugewanderte in hiesige Gefilde bin ich nicht zwingend Dialekt-fest. Ich räume sogar ein, daß ich die richtigen "platt-spräkenden" Ureinwohner kaum verstehe.
vom 30.08.2009, 10.12
Tzes! Da mache ich mir die Mühe, stelle Fotos ein, schreibe was dazu - und SO wird das dann gewürdigt? Das ist ja allerliebst, ist das ja... ;-)
4.
von Sylvia
Das ist wirklich ein wunderschönes Schiff. Ich habe es mir gestern auch angeschaut. Mit so einem Segler möchte ich auch mal unterwegs sein *seufz*. Das sind wohl die Seefahrergene in mir
Liebe Grüße
Sylvia
vom 30.08.2009, 09.34
Antwort von Amarie:
Auch bei Sturm, Regen, Hagel von vorn und Windstärke 12? :-)
Das ist wirklich ein wunderschönes Schiff. Ich habe es mir gestern auch angeschaut. Mit so einem Segler möchte ich auch mal unterwegs sein *seufz*. Das sind wohl die Seefahrergene in mir
Liebe Grüße
Sylvia
vom 30.08.2009, 09.34
Auch bei Sturm, Regen, Hagel von vorn und Windstärke 12? :-)
3.
von Martha
ach - ja genau, wir Walliser hätten früher tiefer gehen sollen und nicht halten sollen bevor auch ein Teil von einem Meer zur Schweiz gehört hätte. Genau, das Meer, das fehlt mir hier in den Bergen *lächel*
Seien Sie trotzdem lieb gegrüsst, liebe Amarie, bisous, Martha
vom 30.08.2009, 00.21
Antwort von Amarie:
Das Meer würde mir immer fehlen, immer. Ich könnte längerfristig nicht ohne Wasser, richtiges Wasser, in der Nähe leben.
ach - ja genau, wir Walliser hätten früher tiefer gehen sollen und nicht halten sollen bevor auch ein Teil von einem Meer zur Schweiz gehört hätte. Genau, das Meer, das fehlt mir hier in den Bergen *lächel*
Seien Sie trotzdem lieb gegrüsst, liebe Amarie, bisous, Martha
vom 30.08.2009, 00.21
Das Meer würde mir immer fehlen, immer. Ich könnte längerfristig nicht ohne Wasser, richtiges Wasser, in der Nähe leben.
2.
von Svenja
Ich bin's noch einmal.
Duuuu---dieser Segler ist/war quasi auf Heimatbesuch!!! Habe nämlich geg**gelt und dabei u. a. gefunden, daß dieser Windjammer 1926 als "Padua" in Bremerhaven vom Stapel gelassen wurde. Als "Padua" war der Segler sowohl Frachtsegler als auch Segel-Schulschiff.
...Und jetzt segel ich weiter durchs Net. Habe den Tagebuch-Link eines einstigen Schiffsjungen auf der "Padua" gefunden.
Mast- und Schotbruch!
vom 29.08.2009, 22.55
Antwort von Amarie:
Grins.. ich zitiere mich ja ungerne selbst, aber ich darf kurz auf den allerletzten Absatz verweisen...: Auf dem Rückweg unters rettende Dach noch einen Abschiedblick auf die Kruzenshtern, die ehemalige "Padua", die 1926 in Bremerhaven vom Stapel lief, und die morgen nach dem Open Ship mit dem Abendhochwasser wieder in Richtung Heimathafen Kaliningrad auslaufen wird.
Ich bin's noch einmal.
Duuuu---dieser Segler ist/war quasi auf Heimatbesuch!!! Habe nämlich geg**gelt und dabei u. a. gefunden, daß dieser Windjammer 1926 als "Padua" in Bremerhaven vom Stapel gelassen wurde. Als "Padua" war der Segler sowohl Frachtsegler als auch Segel-Schulschiff.
...Und jetzt segel ich weiter durchs Net. Habe den Tagebuch-Link eines einstigen Schiffsjungen auf der "Padua" gefunden.
Mast- und Schotbruch!
vom 29.08.2009, 22.55
Grins.. ich zitiere mich ja ungerne selbst, aber ich darf kurz auf den allerletzten Absatz verweisen...: Auf dem Rückweg unters rettende Dach noch einen Abschiedblick auf die Kruzenshtern, die ehemalige "Padua", die 1926 in Bremerhaven vom Stapel lief, und die morgen nach dem Open Ship mit dem Abendhochwasser wieder in Richtung Heimathafen Kaliningrad auslaufen wird.
1.
von Svenja
Seufz... - wenn ich hier über den Deich gucke, dann kriege ich nur Schubschiffe oder jetzt im Sommer diese kleinen privaten Motorflitzer zu sehen. Die können mit sooo einem Segler niiiiieeeemals mithalten!!!
Mal nachdenk... - meinste du könntest einen -nicht ganz sooo großen- Segler mal überreden, Kurs auf den Niederrhein zu nehmen??? Schick die blauen Jungs mal Richtung Rotterdam und dann sollen sie links abbiegen.
Bitte-bitte, machste? Ja??
vom 29.08.2009, 21.05
Antwort von Amarie:
Ich glaube, Eure Wasserstrassen haben gar nicht genug Tiefgang. :-))
Seufz... - wenn ich hier über den Deich gucke, dann kriege ich nur Schubschiffe oder jetzt im Sommer diese kleinen privaten Motorflitzer zu sehen. Die können mit sooo einem Segler niiiiieeeemals mithalten!!!
Mal nachdenk... - meinste du könntest einen -nicht ganz sooo großen- Segler mal überreden, Kurs auf den Niederrhein zu nehmen??? Schick die blauen Jungs mal Richtung Rotterdam und dann sollen sie links abbiegen.
Bitte-bitte, machste? Ja??
vom 29.08.2009, 21.05
Ich glaube, Eure Wasserstrassen haben gar nicht genug Tiefgang. :-))




Ja, auch bei Sturm, Regen, Hagel und Windnstärke 12
Liebe Grüße
Sylvia
vom 30.08.2009, 20.37
Respekt. :-))