

40 minus 3
Amarie denkt ... 29.04.2011, 14.40 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Heute
Eierfest
Amarie denkt ... 24.04.2011, 13.07 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gedanken
Reise, Reise
Amarie denkt ... 17.03.2011, 14.12 | (6/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gedanken
Blind Date mit Amarie (Part 1)
Mit anderen Worten: Es gibt mich wirklich. ;-) Und ich danke Dir, Martina, für das wunderprächtige Blind Date in Darmstadt, so schnellentschlossen es auch war. Des machen mer als grad noch emal, gell?
Amarie denkt ... 02.03.2011, 23.07 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Heute
Leben ist die Sache mit den Plänen und so
Amarie denkt ... 28.02.2011, 07.53 | (11/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gedanken
Passwortwechsel
Dafür gibt es keinen besonderen Grund.
Wer also mitlesen möchte, und es wird in den nächsten Tagen einen oder zwei Beiträge hinter "verschlossenen Türen" geben, möge sich dann entsprechend melden.
Amarie denkt ... 23.02.2011, 18.09 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nebenbei
Eichhörnchennahrung, mühsam
Ich pendele noch immer zwischen hier und dort, verbringe Zeiträume auf der Autbahn und gefühlte Äonen von Zeiteinheiten damit, auf die Lieferungen von Möbelhäusern zu warten. Und wenn ich dann Pakete aufreisse, um die kleinen Teile selbst zusammen zu bauen, wundere ich mich, weil ich nicht begreifen kann, wieso man zu einem kleinen Schrank in Kirschholz eine Tür packt, die mahagonifarben ist. Ist übrigens nicht bei IKEA passiert. Lieferzeiten von Möbelstücken verlängern sich, oder verkürzen sich, und immer muss jemand vor Ort sein. Jemand, also ich. Jemand, der seine Termine koordinieren muss. Jemand, also ich.
Mühsam ernährt es sich, dieses kleine Eichhörnchen, das sich neues Zuhause nennt. Zur Zeit sind noch in fast allen Zimmer Baulampen, aber die haben dafür 100 Watt-Birnen, und über mangelnde Ausleuchtung kann ich mich nicht beklagen. Hell ist es. Ein Kühlschrank ist auch schon da. Sogar eine Waschmaschine. Und hey, ich habe einen Gasherd, das ist eine wahre Freude. Ich habe es immer schon geliebt, auf Gas zu kochen.
Doch genau das sind die Momente... Die Momente, in denen ich eine Deiner Werkzeugkisten öffne, ein Stück Werkzeug herausnehme, dass Du noch mit Deinem "Mädchennamen" versehen hast. Die Momente, in denen ich mit dem Akkuschrauber mitten in einem der Zimmer stehe und denke, dass der letzte Umzug derjenige war, bei welchem Du und ich unser Hab und Gut zusammengeschmissen haben. Und bei welchem Du derjenige warst, der mühselig Möbel zusammengebaut hat. Regale an Wänden angebracht hat. Netzwerkkabel gezogen, Strippen verlegt und Lampen angebaut hat. Du hast mir vieles beigebracht. Ich kann all das alleine tun jetzt. Ich brauche keine Hilfe. Ich bin unabhängig, nicht allein durch Deine reichhaltige Werkzeugsammlung. Aber Trauer ist auch, wenn ich beim Regaleschrauben darüber nachdenke, wie Du fluchend darüber gehockt hast. Und dass Du nie wieder ein Regal zusammenbaust. Es sei denn, da oben, in Wolkenhausen, braucht man Regale.
Die vielen Wege, die ich vom Auto in meine Wohnung mache, mit Kisten unterm Arm, die wir damals gemeinsam gemacht haben... All das birgt Erinnerungen mit sich, die ich nur schwer aushalte. Aber ich weiss, dass ich sie aushalten muss. Und es ist wichtig, dass ich sie aushalte, weil sie sich dadurch verändern, sie mich befreien und ich ein Teil von ihnen bin, wie Du es auch bist.
Eigentlich kann ich an dieser Stelle auch zugeben, dass ich schlecht im Abschiednehmen bin. Im Trennen. Vielleicht auch im Loslassen. Aber vielleicht ist es auch gar nicht so schlecht. Wer darin Erfahrung hat, routiniert ist, der hat das vielleicht ein bisschen zu oft hinter sich gebracht. Oder vielleicht positiviere ich diese Aussage - ich schliesse dafür dann gründlich ab - und zu. Noch anders ausgedrückt... ich muckele mich weiter durch und habe glücklicherweise durch eine lange Kündigungsfrist der alten Wohnung die Zeit dazu. Es gibt Momente des grossen Glücks, wenn ich in der neuen Wohnung, in der neuen Stadt bin, und es ist Abend. Dann stehe ich manchmal in dem Wohnzimmer "to be" und ausser einer oder zwei Kerzen ist es dunkel. Und jede grosse Stadt hat dieses besondere Leuchten. Jede grosse Stadt hat dieses eigene Pulsieren, dass man überall hören kann. Und dann geniesse ich das für ein paar Minuten. Für ein paar Augenblicke. Ich weiss dann, dass Du bei mir bist. Und dass Du lächelst und meine Schritte und Wege auch an diesem Tag begleitet hast. Die Trauer und der Schmerz darüber, Dich nicht mehr richtig und wirklich bei mir zu haben, der kommt so verlässlich, wie auf jede Nacht ein neuer Tag folgt.
In meinem dritten Witwenjahr weiss ich, dass sich Schmerz und Trauer nur verändern, aber beide vergehen nicht. Vielleicht ist das gut so... Ja. Es ist gut so.
Amarie denkt ... 15.02.2011, 21.37 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gedanken
Draussen vor der Tür
Wolfgang Borchert, Draussen vor der Tür.
Als Hörspiel.
"Soll ich mich weiter morden lassen und weiter morden?
Wohin soll ich denn?
Wovon soll ich leben?
Mit wem?
Für was?
Wohin sollen wir denn auf dieser Welt!
Verraten sind wir. Furchtbar verraten.
Wo bist du, Anderer? Du bist doch sonst immer da!
Wo bist du jetzt, Jasager? Jetzt antworte mir!
Jetzt brauche ich dich, Antworter! Wo bist du denn?
Du bist ja plötzlich nicht mehr da!
Wo bist du, Antworter, wo bist du, der mir den Tod nicht gönnte!
Wo ist denn der alte Mann, der sich Gott nennt?
Warum redet er denn nicht!
Gebt doch Antwort!
Warum schweigt ihr denn?
Warum?
Gibt denn keiner Antwort?
Gibt keiner Antwort???
Gibt denn keiner, keiner Antwort???"
Beeindruckend, heftig, intensiv.
Und eigentlich gar nicht das Richtige.
Jetzt sitze ich hier und warte auf morgen.
Gute Nacht, Welt.
Amarie denkt ... 04.02.2011, 01.45 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Unterwegs
Kurze Frage
Jemand im Bereich Köln da, der am Donnerstag Mittag (27.1.) ein kurzes Zeitfenster hat oder haben möchte und bereit wäre, sich in der Nähe des Hauptbahnhofes auf einen Kaffee oder zwei zu treffen? Wenn nicht, auch nicht schlimm.
Amarie denkt ... 24.01.2011, 11.12 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Unterwegs
Zwei Jahre
Als wäre es gestern gewesen.
Es ist gestern gewesen.
Fern, und doch so nah.
Jedes Detail.
Plastisch vor mir.
Zum Greifen, zum Anfassen.
Du umgibst mich.
Bist da.
Und bist es nicht.
Zwei Jahre Suche.
Zwei Jahre Fragen.
Zwei Jahre Tränen.
Zwei Jahre vorsichtiges Vorantasten.
Zwei Jahre Staunen und Wundern.
Zwei Jahre Kälte.
Zwei Jahre Sehnsucht.
Zwei Jahre Lösungssuche.
Zwei Jahre.
Ich habe mein Leben umgeplant.
Holprig und unfreiwillig.
Mir schmerzt das Hirn vom Denken.
Und das Herz vor Sehnsucht.
Aber irgendwie ist es weitergegangen.
Bis jetzt.
Weil Du mir auf Deine Weise dabei hilfst.
Denn ohne Dich geht es nicht.
Und gemeinerweise wird es mit Dir nie wieder gehen.
Das war alles anders geplant.
Es wird nie aufhören, wehzutun.
Ich habe es begriffen.
Endgültig.
Wenn mir dieser Arsch von Tod über'n Weg läuft, kann er was erleben.
Zwei Jahre.
23. Januar 2011, 5:33 Uhr
Amarie denkt ... 23.01.2011, 05.33 | (6/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Witfraudasein
Erschöpft
Dein Grab war schön zurechtgemacht, alles war sauber, ordentlich, auf dem Weg davor ein ordentliches Muster geharkt, so dass ich mich nicht getraut habe, näher heranzutreten. Dein Grabstein war geschrubbt und blitze im Licht meiner Taschenlampe auf. Ein paar winterharte Pflanzen standen da und ich kann die leisen Flüche meiner Schwiegermutter hören, die darüber schimpft, dass im Winter ja so gar nichts wächst. Als ob Du Dir nicht eine andere Zeit zum Sterben hättest aussuchen können.
Es hat genieselt und war eiskalt und ich bin bald wieder gegangen. Mir taten alle Knochen weh vom Kisten auspacken und ich wollte nur noch ins Bett. Ich habe noch einen Schlenker gemacht. Du, die Du wohl nicht mehr mitliest, oder vielleicht doch, ich bin durch Deinen Ort gefahren, und ich habe an Dich gedacht. Es wäre so oder so zu spät gewesen, um anzuhalten und zu klingeln, nicht nur, was die Uhrzeit betrifft. Aber ich wollte, dass Du weisst, dass ich an Dich gedacht habe. Auch wenn es nichts mehr wert ist.
Morgen wird ein schwieriger Tag. Doch wie sagte schon Ralph Waldo Emerson: Um die wichtigen Lektionen im Leben zu lernen, muss man jeden Tag einmal die Angst überwinden. Heute, morgen, immer wieder.
Amarie denkt ... 22.01.2011, 23.54 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gedanken
Die Sache mit dem Umbruch
Zwei Jahre. Unwirklich. Fern. Und nah, irgendwie. Die Welt hat sich weitergedreht. Sie hat sich verändet. Es gäbe vieles zu erzählen. Aber wir erzählen uns immer noch alles. Und gerade heute, als ich sowieso viele Dinge in die Hand genommen habe, hier, in meiner Immer-noch-aber-nicht-mehr-richtig-Behausung, während eines Zwischenstops und bevor ich weiterfahre nach Berlin, wo ich aber auch noch nicht richtig eingerichtet bin, fiel mir das Tagebuch in die Hand, in das ich 2009 geschrieben hatte. Ich hatte es vor nicht allzu langer Zeit gebraucht, weil ich einige Passagen herausgesucht hatte, es lag an einer ganz anderen Stelle als gewöhnlich und war noch nicht in einer der zahlreichen Kisten verpackt.
Ich las darin, und ich las mich fest. Ich blieb bei den letzten Tagen vor Deinem Tod hängen. In der Zeit, die ich aus irgendwelchen Gründen, die mir nicht wirklich deutlich nachvollziehbar waren, sehr plastisch und ausführlich beschrieben hatte. Heute sind mir die Gründe natürlich nachvollziehbar. Und ich bin froh darüber. Froh über die detaillierten Erinnerungen, die mir geblieben sind. Auch wenn es mir wieder deutlich gemacht hat, wie sehr Du mir immer noch und immer wieder fehlst. Auch wenn ich weiss: Der Tod ist das Ende des Lebens, nicht das Ende der Liebe. Die Liebe, die keinen Gegenpol mehr hat. Die Liebe, die auf eine andere Weise nur erwidert werden kann. Sie läuft nicht ins Leere, das weiss ich, aber ich habe keinen Anker mehr für sie, auch nach zwei Jahren keinen Weg gefunden, sie zu erden.
Ich sehe Dich vor mir, wie Du an diesem Tag, ein paar Tage vor Deinem Tod, mit mir auf der Deichpromenade (wenn man das in einer Stadt wie der unsrigen denn so nennen möchte) spaziergehst und wir damit beschäftigt sind, ein paar Steine ins Wasser zu flitschen. Ich sehe Dich vor mir, wie Du kindlichen Spass daran hattest und wie Deine Augen dunkelblau blitzen vor Vergnügen. Ich sehe Dich vor mir, wie Du mich auslachst, weil ich es natürlich nicht so virtuos schaffe wie Du, einen Stein übers Wasser flitschen zu lassen. Es ist ja auch ein Kunststück, das auf der rauhen Weser hinzukriegen. Aber für solche Kunststücke warst Du wie gemacht. Dein Vergnügen ist grenzenlos. Als wir keine Steine mehr haben, legst Du mir atemlos den Arm um die Schulter, reibst Deine eiskalte Nasenspitze an meiner Wange und lädst mich galant auf einen heissen Kakao ein. Das sind Momente, die ich nie vergessen werde, die sich wie in Granit tief in mein Hirn eingebrannt haben. Es ist, als würde ich Deine kalte Nase immer noch an meiner Wange spüren und es ist, als könnte ich Deine Stimme noch immer hören.
Gerade sitze ich in der neuen Wohnung und warte darauf, das Möbel geliefert werden. Ich stelle mir vor, wie Du mit fachmännisch und handwerklich geschultem Blick durch die noch ziemlich leeren Zimmer gehst und feststellst, was noch getan werden muss. Viel ist es nicht, die Wohnung ist gut renoviert und ziemlich fertiggestellt. Alles, was noch abgeändert werden muss, kann ich natürlich gut alleine tun, doch ich weiss, woran Du etwas zu mäkeln hättest und in welchen Details Du meine Technik kritisieren würdest.
Der Platz in der Wohnung für Dich ist auch schon reserviert. Ich habe einige Fotos neu abziehen lassen bzw. die Abzüge und Rahmungen in Auftrag gegeben. Und hoffentlich ist das, was ich bisher entschieden habe, richtig so gewesen. Noch ist es alles ziemlich leer hier. Es wird schon werden, aber es wird auch noch dauern. So lange jedoch wird auch noch das Unsicherheitsgefühl in mir andauern, denn ein Zuhause sieht anders aus. Und Umbruchsphasen waren noch nie meine Welt. Wer wüsste das besser als Du, denn schon zwei Jahre lebe ich in einer, und das nicht gerade freiwillig.
Amarie denkt ... 21.01.2011, 13.01 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Heute
Weiter im Text
Wenn wieder Probleme auftauchen, und ich meine Texte wieder unter anderem Namen und ohne Quellenbezug irgendwo wiederfinde oder andere Dinge, gibt's wieder ein Passwort - und ich werde es auch wieder wechseln. Das alte Passwort bleibt weiter bestehen.
Diejenigen unter Euch, die meinen richtigen Vornamen kennen und den meines Mannes, möchte ich bitten, diese beiden in Euren Kommentaren nicht zu verwenden. ;-) Ich behalte mir vor, das ggf. abzuändern, denn ich möchte mir meine Privatsphäre weiterhin erhalten.
Danke!
Amarie denkt ... 18.01.2011, 10.01 | (4/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nebenbei
Auf-, Um-, Zusammenbruch
Jahreswechsel, vorbei.
Keine News bedeutet in diesem Fall nicht zwingend: Good news.
Ich behalte mir in diesem Fall das Recht zu schweigen vor.
Ich wechsele den Ort nun bald, von der kleinen, beschaulichen Hafenstadt in die Hauptstadt. Ich entrümpele meine Wohnung, den Keller und alles, was noch so ansteht. Ich entrümpele mich selbst.
Hier wird es weitergehen. In unregelmässigen Abständen, so, wie es seit zwei Jahren - fast - schon geschrieben wird, werde ich es weiterführen. Ich stehe staunend vor dieser Zeit. Zwei Jahre.
Euch allen ein gutes, ein gesundes neues Jahr.
Bleibt stark, gesund und schön.
Amarie denkt ... 02.01.2011, 15.46 | (9/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gedanken



