Amarie denkt ...

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Gesehen

Das zauberhafte Du

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Amarie 27.02.2010, 07.14 | (8/0) Kommentare (RSS) | PL

Herbst

Es ist wieder Kerzenzeit. Wenn ich morgens das Teelicht auf meinem Schreibtisch entzünde, ist es meist noch richtig dunkel.

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Und wenn ich wie fast täglich an diesem Baum vorbei komme, bin ich erstaunt, das doch noch so viele grüne Blätter zu sehen sind. Ich hoffe, ich vergesse nicht, ihn in den nächsten Tagen mal wieder zu fotografieren, denn die Blätter färben sich immer so wahnsinnig schnell... Vielleicht schaffe ich es, diesen Baum öfter zu fotografieren. Als Zeitmesser für das Verstreichen von Zeit und Indikator für Arbeit an mir und der Trauer um Dich, als Ausdruck von Wachstum und Leben.

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Amarie 15.09.2009, 06.08 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Graue Stadt am Meer

Eigentlich gilt ja das schöne Husum als graue Stadt am Meer, oder? Nun, ich bin gestern so durch meine Stadt gelaufen, und was ich da gefunden habe, ist an Grau kaum zu überbieten. Eigentlich ein Jammer, dass eine Stadt, die so schöne Plätze und Ecken hat, so mit dem Verfall kämpfen muss...

grauestadtA.jpg

Amarie 06.09.2009, 07.37 | (0/0) Kommentare | PL

Augenfreude

Aus der Serie "Schöne Schiffe, schöne Segel" sehen Sie heute: Ein schönes Schiff - das polnische Segelschulschiff "Dar Mlodziezy" liegt zur Zeit an der Kaje in meiner Heimatstadt, noch bis übermorgen, und vielleicht hat es ja auch irgendwie mal Open Ship. :-) Blaue Jungs gucken und so.



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Fotos: Peter Müller

Amarie 14.08.2009, 11.47 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL

Fundstück

Ein Urlauber sagt zum einheimischen Fischer:
"Mensch, Sie sitzen hier am Strand. Dabei ist das Meer voller Fische."

"Ich hab doch schon die Fische, die ich brauche."
"Aber Sie könnten doch mehr fangen und verkaufen."

"Und was mach ich mit dem Geld?"
"Mensch, Sie könnten sich ein größeres Boot kaufen und den Umsatz erhöhen."

"Und was mache ich mit dem erhöhten Umsatz?"
"Sie bräuchten nicht mehr arbeiten und könnten den ganzen Tag in der Sonne sitzen."

"Ich sitze doch in der Sonne!"

(Nicht von mir, Autor mir unbekannt)

Amarie 09.08.2009, 15.42 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Im TV aufgeschnappt

Mehr oder weniger zufällig bin ich beim Zappen nach Nachrichten am Sonntag morgen über eine Sendung über Witwen gestolpert. Sie hiess "Der Witwenclub", und es geht dabei um acht Thüringer Frauen aus dem selben Ort, die die Gräber ihrer verstorbenen Männer pflegen.

Sie haben sich alle nach dem Tod ihrer Ehepartner zusammengefunden und sind eine nette Clique geworden, halten sich aneinander fest, sind sich Trost, und doch wieder nicht. Leider, möchte ich fast sagen, handelte es sich durchweg um Frauen über 60, es war keine dabei, die so jung verwitwete, wie ich, aber das tut der Aussage keinerlei Abbruch. Eine der Hauptaussagen der Reportage war nämlich, dass es allen schwerfällt, loszulassen. Egal, wie lange der Partner schon verstorben ist und warum er verstorben ist. Der eine Mann ist schon 32 Jahre tot, und der andere erst anderthalb. Ganz verschiedene Schicksale, die aber alle durch den Tod als solchen verbunden werden.

Mehrere Frauen sagen, sie hätten die Trauer verdrängt. Ja, ein Zustand, den ich auch kenne, sage ich zu mir selbst, als ich diese Aussage höre und mir durch den Kopf gehen lasse. "Die Einsamkeit", sagt eine der Frauen, "kommt dann, wenn man nach Hause geht." Alle acht sind aktiv, gemeinsam oder alleine, aber alle kommen alleine nach Hause und können den Gedanken nicht abschalten, dass sie alleine sind, und dass niemand auf sie wartet. Ich habe mich verstanden gefühlt.

Jede verarbeitet den Verlust anders. Aber etwas, das ich auch sehr, sehr deutlich bei mir erkenne, ist dieses Verhalten: Der Mann einer der Frauen starb plötzlich an einem Herzinfarkt, an einem Freitag. Bis heute kann sie freitags nicht alleine zu Hause sein und fährt in die Stadt, um auf andere Gedanken zu kommen. Mein Mann starb auch an einem Freitag und bis heute kann sich bei mir keine Wochenend-Glückseligkeit einstellen, wenn es auf den Freitag zugeht. Auch ich spüre irgendwie einen Fluchtreflex, wenn mir am Morgen klar wird: Heute ist Freitag.

Sie alle leben irgendwie wie ich - oder ich lebe wie sie. Mit der Trauer, der Einsamkeit, dem Vermissen und der Normalität. Und genau wie ich kochen sie dann und wann noch immer zu grosse Portionen, und zuviel Kaffee am Morgen. "Die Lücke", sagt eine, "kann niemand ausfüllen, selbst wenn Kinder da wären." Ja. Genauso ist es. Und es spricht mir aus der Seele, als ich höre, wie eine der Frauen über eine neue Partnerschaft spricht: Einen Menschen zu finden, mit dem man alles teilt, Gedanken, Gefühle, das Leben, den Tisch, den Körper, den Sex, die Lust, die Ziele, das ist nicht so einfach. Das geht bei manchen schneller als bei anderen, aber ich gehöre zu denen, bei denen es nicht schnell gehen wird. Dazu bin ich vielleicht zu konservativ. Aber mein Liebster war das, was ich mir immer gewünscht habe, und ich weiss, es gibt ihn kein zweites Mal auf der Welt.

A Diese kurze Reportage hat mir gutgetan. Ich erkannte mich wieder und fand heraus, dass ich nicht so unnormal bin, wie ich mich vielleicht bisweilen fühle. Wer mehr über die Sendung lesen will, ich glaube, sie wird auch noch einmal wiederholt, kann sich hier Informationen besorgen: "Der Witwenclub"

Amarie 05.07.2009, 23.59 | (0/0) Kommentare | PL

Herzerfrischend :-)

Danke an Artisanne!

Amarie 18.06.2009, 06.26 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Der heisse Heinrich

Von Freundin M. bekam ich eine DVD-Sammlung zum Geburtstag. "Die Tudors". Oh, wie fein für mich, ich liebe doch Geschichte, gerade die englische und überhaupt, die Tudors, insbesondere der sagenumwobene Heinrich VIII. haben es mir angetan. Aber das der so sexy aussehen würde auf dieser Silberscheibe (ist ja alles nur Fiktion, Amarie), hätte ich nicht erwartet. Zurecht behauptet der Umschlagtext, es handele sich bei dem Hauptdarsteller Jonathan Rhys Meyers (in Mission Impossible soll er mitgespielt haben, aber da habe ich ihn nicht wahrgenommen) um den heissesten Heinrich aller Zeiten. Wenn ich den merkwürdigen Gemälden aus der Zeit der Tudors Glauben schenken darf, habe ich den Eindruck, das könnte stimmen. ;-)

Was ich mir jetzt ansehe, ist mithin die erste Staffel. Die zweite lief über Weihnachten und Neujahr auf eine der vielen Privatsender. Die ersten zwei Folgen, die ich bereits gesehen habe, zeigten mir, dass im Sinne der Dramaturgie durchaus Nachbesserungen an der Geschichte vorgenommen worden. Aber das ist dann sicher wieder die berühmte künstlerische Freiheit. (Der Heinrich ist aber wirklich lecker. Nein, wirklich.)

Nachtrag - was in dieser Zeit so alles, ähm, getrieben wurde, geht auf keine Kuhhaut. Wobei, ich gebe ja zu, die hatten ja nichts anderes.

Amarie 01.05.2009, 13.57 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Einfach zum Nachdenken

Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.

(Konfuzius)

Amarie 27.04.2009, 17.48 | (0/0) Kommentare | PL

An die mitlesenden Damen

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Amarie 20.04.2009, 11.37 | (7/7) Kommentare (RSS) | PL

Amarie denkt ...
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